Dies ist nur die E-Rechnungs-Test-Version. Hier einlangende Rechnungen werden nicht verarbeitet und daher auch nicht bezahlt

Mi. 18.10.2017 bis Fr. 20.10.2017:

Auf Grund von Wartungsarbeiten im Backend werden in diesem Zeitraum von der E-RECHNUNG.GV.AT-Test-Version keine Bestätigungsmails verschickt. Diese werden nach Abschluss der Arbeiten versendet.

Dies betrifft nur die Test-Version, die Bestätigungen der Echt-Rechnungen sind davon nicht betroffen.

Sa 21.10.2017 - So 22.10.2017:

Auf Grund von Wartungsarbeiten kann es zu Netzwerkausfällen kommen. Die Verfahren E-RECHNUNG.GV.AT und TEST.E-RECHNUNG.GV.AT werden daher zeitweise nicht erreichbar sein bzw. können Mitteilungen über eingebrachte e-Rechnungen verzögert, jedenfalls jedoch nach Abschluss der Wartungsarbeiten übermittelt werden!

Rechtliche Grundlagen (Bund)

Mit der EU-Richtlinie 2010/45/EU zur rechtlichen Gleichstellung von elektronischen Rechnungen mit Papierrechnungen, dem Abgabenänderungsgesetz 2012 sowie dem § 5 IKTKonG wurden die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung der e-Rechnung an den Bund geschaffen.

Die EU-Richtlinie 2014/55/EU verpflichtet alle Stellen der öffentlichen Verwaltung aller Mitgliedsländer ab November 2018 e-Rechnungen zu akzeptieren. Mit der Bereitstellung des Verfahrens der Bundeslösung auch für die andere öffentliche Verwaltung sind die technischen Voraussetzungen zur raschen und einfachen Umsetzung dieser EU-Richtlinie bereits jetzt gegeben. Eine Verpflichtung für die Vertragspartner zur Übermittlung von e-Rechnungen an die andere öffentliche Verwaltung entsteht dadurch jedoch nicht.

Die Einbringung der e-Rechnungen im Wege des USP bietet aufgrund des authentifizierten Zugangs die volle Übertragungssicherheit im Sinne des UStG und des SigG. Die Rechnungen müssen nicht signiert sein. Signierte Rechnungen werden jedoch angenommen.

IKTKonG - Bund

Das IKT-Konsolidierungsgesetzes (IKTKonG, Erläuterungen, e-Rechnungsverordnung) sieht die verpflichtende Übermittlung von e-Rechnungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr an den Bund ab 1.1.2014 vor.

Eine elektronische Rechnung ist eine Rechnung, die in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, gesendet, empfangen und verarbeitet wird und zumindest die im § 11 Abs. 1 UStG 1994 genannten Rechnungsmerkmale enthält.

Ausländische Vertragspartner von Bundesdienststellen sind nach Maßgabe der technischen Möglichkeit zur Ausstellung und Übermittlung von e-Rechnungen verpflichtet.

Zur Übermittlung der e-Rechnung haben sich die Vertragspartner eines vom BMF zur Verfügung gestellten Portals zu bedienen. Als Portale für die Einbringung einer e-Rechnung kommen insbesondere das USP und die PEPPOL-Transport-Infrastruktur zur Anwendung.

Bei der Einbringung der e-Rechnung erfolgt eine automationsunterstütze formelle Prüfung der e-Rechnung. Erst bei Vorliegen der formalen Fehlerfreiheit erfolgt die Übernahme durch die Bundesdienststelle. Danach gilt die e-Rechnung als ordnungsgemäß eingebracht.